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Leseförderung

Die Fachschaft Deutsch am Montgelas-Gymnasium Vilsbiburg hat sich zusammen mit der Bibliotheksleitung der Kreis- und Stadtbibliothek Vilsbiburg im Schuljahr 2017/2018 entschlossen, das selbstgesteuerte Lernen der Schüler zu fördern.

Den Schülern der 6. Jahrgangsstufe wurde jeweils von den Fachlehrern eine Buchliste mit aktuellen Jugendbüchern vorgelegt. Die Schüler der 6. Jahrgangsstufe mussten sich für ein Buch entscheiden, das ihnen von der Bibliothek zur Verfügung worden ist, dieses zu Hause lesen  und bei der Lektüre ein Lesetagebuch führen. Am Ende des Leseprozesses sollten sie eine knappe Buchempfehlung formulieren.

Dass das selbstgesteuerte Lesen erfolgreich war, zeigen die folgenden Beispiele aus Lesetagebüchern und die Buchempfehlungen, die hier unkorrigiert zu sehen sind.

Reinhard Schneider

Fachbetreuer Deutsch und Bibliotheksbeauftragter


Antonia F., 6b: "Maggie und die Stadt der Diebe" von Patrick Hertweck

Antonia F., 6b:
Ich kann das Buch Maggie und die Stadt der Diebe sehr empfehlen,weil man beim ersten Anblick des Buches schon einen sehr guten Eindruck vom Buch selbst bekommt,da das Cover sehr kreativ gestaltet ist.Auch der Titel passt genau, er verrät nicht zu viel und nicht zu wenig.Die Altersbegrenzung von 11 Jahren finde ich angemessen,denn das Buch ist an manchen Stellen ziemlich gruselig.Was ich an dem Buch Maggie und die Stadt der Diebe nicht so toll finde ist,dass es bloß vier große "Teile/Kapitel" gibt, bei einer Seitenanzahl von 300 Seiten.Ich persönlich fände es besser, wenn es mehrere kleine Kapitel mit Untertitel gäbe.Allgemein ist es ein sehr spannendes und empfehlenswertes Jugendbuch.

Ursula U., 6b: "Anders" von Andreas Steinhöfel

Ursula U., 6b:

INHALTSANGABE:

Andreas Steinhöfel erzählt in seinem Buch „Anders“ die Geschichte des 11-jährigen Felix Winter, der an seinem Geburtstag von einem Auto angefahren wird und daraufhin 9 Monate lang im Koma liegt. Als Felix aus dem Koma erwacht, ist alles anders: Aufgrund einer retrograden Amnesie kann sich der 11-Jährige an nichts mehr vor dem Unfall erinnern. Aber das ist nicht die einzige Veränderung im neuen Leben von Felix, der sich jetzt umbenennt in Anders, weil er sich anders fühlt, denn die Menschen und die Musik haben Farben und jede Farbe hat einen Geruch und jedes Lichtpartikel hat einen Geschmack, aber wenn er etwas isst, schmeckt er es erst, wenn er viel Pfeffer dazugibt. Außerdem hat er zwei merkwürdige Eigenschaften entwickelt: Er teilt den Menschen ungefragt mit, welche Farben sie haben und scheint dadurch deren Aura vorhersehen zu können und er kann durch Schnuppern Krankheiten an Menschen erkennen. Seine Mutter kommt mit den neuen Charaktereigenschaften ihres Sohnes nur schwer zurecht und versucht, ihn auf jede Art und Weise zu bewachen, was schließlich zum Konflikt mit Anders Vater führt. Sogar die Schule, die er inzwischen wieder besucht, akzeptiert das momentane Verhalten des Schülers nicht mehr, denn er schwänzt zum Beispiel mit seinen zwei Freunden Nisse und Ben den Unterricht und erleidet den nächsten Unfall dadurch, dass er von einem dreißig Meter hohen Baum fällt, was er erstaunlicherweise beinahe unverletzt übersteht.

Eine besondere Freundschaft schließt der Winterjunge mit seinem ehemaligen Nachhilfelehrer Stack, dennoch bereitet ihm das Leben nach dem Unfall und die Unruhe in seinem Kopf soviel Kummer, dass er versucht, sich in einem See zu ertränken, wobei der jedoch von seinem Freund Ben in letzter Sekunde gerettet wird.

Bei diesem lebensgefährlichen Erlebnis kehrt die Erinnerung an sein früheres Leben und  an das düstere Geheimnis zurück, das Felix Gehirn seit dem Unfall sorgsam hütet, und bringt den Jungen in erneute Lebensgefahr.

BEWERTUNG:

Auch wenn es sich bei dem Thema des Buches um ein spannendes handelt, ist dieses Werk als Lektüre für die 6. Jahrgangsstufe meiner Meinung nach weniger gut geeignet, da es zum einen sehr sperrig zu lesen ist, weil dem Handlungsverlauf aufgrund der vielen Gedankensprünge nur schwer zu folgen ist. Zum anderen ist dieses Buch aufgrund des beschriebenen Suizidversuchs von Felix für diese Altersgruppe sehr abschreckend und angsteinflößend. Die vielen Schimpfwörter sorgen außerdem nicht dafür, dass die Lektüre des Buches sehr ansprechend ist. Aufgrund der ausführlichen Erläuterung der Erziehungsweise von Felix´ Mutter wäre dieses Buch vielleicht mehr für Eltern als für Kinder oder Jugendliche geeignet. Dennoch gelingt es dem Autor Andreas Steinhöfel gut, Gefühle zu beschreiben und Spannung aufzubauen. Insgesamt finde ich das Werk als Kinder- und Jugendbuch nur bedingt passend.

Quirin F., 6b: "Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt" von Nicholas Gannon

Quirin F., 6b:

Die Geschichte spielt in Amerika, in der erfunden Stadt Rosewood, wo der 9 jährige Junge Archer B. Helmsley in der Weidengasse 375, dem Haus seiner berühmten Großeltern,  die Forscher waren, aufwächst.  

Archer spricht mit ausgestopften Tieren, die im Haus stehen und träumt davon, Abenteuer wie seine Großeltern zu erleben. Seine Mutter jedoch will ihn davon abhalten und will lieber einen „ganz normalen“ Jungen, der nicht ständig eine Katastrophe nach der anderen verursacht. Also sperrt sie ihn im Haus ein.

Archer findet eine Möglichkeit, ihr teilweise zu entwischen, und findet Freunde, die mit ihm eine Expedition unternehmen wollen.

Fazit:

Nicholas Gannon hat es geschafft, mich in den Bann der Weidengasse 375 zu ziehen. Auch wenn das Buch am Anfang etwas seltsam auf mich gewirkt hat, hat es mir doch immer mehr Spaß gemacht es zu lesen. Witzig und fantasievoll, mit einigen interessant geschriebenen Szenen, die aus dem Leben gegriffen sind.  Durch gute, aber kurz gehaltene Illustrationen konnte ich mir ein Bild von den Hauptrollen Archer, Adelaide und Oliver machen. Und trotzdem konnte ich mir vieles durch die Erzählungen selbst ausmalen.

Tim E., 6b: "Rico, Oskar und das Vomhimmelhoch" von Andreas Steinhöfel

Tim E., 6b:

Inhalt von Rico, Oskar und das VomHimmelhoch

Die Bewohner der Dieffe 93 (= Dieffenbachstr. 93, Berlin) bereiten sich alle auf Heiligabend vor, auch die beiden Freunde Rico (tiefbegabt) und Oskar (hochbegabt). Es werden noch letzte Einkäufe getätigt und Weihnachtsbäume aufgestellt. Um den Ereignissen folgen zu können  sind einige Einblicke in die Vergangenheit der Freunde notwendig: „Während dem Dänemarkurlaub von Oskar hatte Rico zufällig einen Hinterhof entdeckt und dort einige neue Freunde kennengelernt. Nach Oskars Rückkehr stellte Rico ihm die Hinterhofbande vor und sie verbrachten viel schöne Zeit miteinander. Als es eines Tages zu Unstimmigkeiten und einem Diebstahl in der Gruppe kam trennten sich Ihre Wege.“ Im Haus von Rico und Oskar sind mittlerweile die Bäume geschmückt, Geschenke verpackt und es riecht in jeder Etage nach leckerem Essen. Ach ja, seit einiger Zeit verschwindet in der Dieffe 93 immer wieder Essen. Aber das klärt sich während dem wild tobenden Weihnachtsschneesturm, 2 Christkindchen und einer Versöhnung im eingeschneiten Haus von Rico und Oskar.

Bewertung

Ich finde, dass der Autor Andreas Steinhöfel in den bisher 4 Büchern von Rico und Oskar eine sehr lustige aber auch interessante Schreibweise anwendet. Er beschreibt ganz alltägliche Ereignisse sehr witzig aber auch nachvollziehbar und realistisch. In dem Mehrfamilienhaus in Berlin ist immer etwas los über das es sich zu berichten lohnt. Ricos Auffassung von seinem Umfeld und seinen Erlebnissen wird mit seiner Bingokugel im Kopf auch Tiefbegabung genannt sehr interessant dargestellt. Das, dass ganze Buch eigentlich ein Tagebuch vom Geburtstag seiner Schwester ist habe ich erst zum Schluss bemerkt.

Stefanie N., 6b: "Archie Green und die Bibliothek der Magie" von D.D. Everest

Stefanie N., 6b:

Inhalt :
Archie Green lebt bei seiner Großmutter. An seinem 12. Geburtstag bringt ihm ein Bote ein Päckchen, das vierhundert Jahre alt ist, mit einem merkwürdigen Buch. Mit einem Tag Verspätung, weil der Bote in Anweisung vergessen hatte, reist Archie nach Oxford, wo er auch seine Verwandten kennenlernt, von denen er bisher nichts wusste. Als er den Auftrag ausführte und sein Buch im Bücherhafen, abgeben wollte, wurde er von der Magischen Flamme als Buchbinderlehrling ausgewählt. Seine Cousine Bramble brachte ihn zum Museum für Magiekunde, was der Beginn für eine aufregende Zeit war. Denn hier fing sein Abenteuer mit fliegenden Büchern, selbstschreibenden Federkielen und magischen Gestalten an...

Bewertung:
Ich finde, dass dieses Buch, der spannende Start für die Abenteuer von Archie Green ist, wie bei Harry Potter spielt die Geschichte in einer Welt mit Magie. Durch die genaue Beschreibung der Räume, aber auch die Beschreibung der Personen kann man sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen. Der Bucheinband mit goldener Schrift und einem Bild, mit Archie, Fledermäusen, fliegenden Büchern und Drachen weckt das Interesse. Insgesamt ist es ein spannendes Buch, das ich allen die Magie mögen, sehr empfehle.

Patricia S., 6b: "Sally Jones - Mord ohne Leiche" von Jakob Wegelius

Patricia S., 6b:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war gut, dass am Anfang des Buches alle Personen durch Bilder gezeigt werden. Da es sich um so viele verschiedene Personen handelt, könnte man sonst leicht den Überblick verlieren.

Das Buch ist spannend wie ein Kriminalroman, ist manchmal traurig und man kann sich die Geschichten gut vorstellen, die erzählt werden. Abenteuerlich ist die Vorstellung von Sally Jones, ein Gorilla, der die Menschen versteht. Schon der Einband lädt zum lesen ein.

Am Anfang ist es schwierig zu lesen und zu verstehen, weil alle Namen portugiesisch sind und das Buch sehr dick ist. Da es aber von Kapitel zu Kapitel spannender und abenteuerlicher wird, macht es großen Spaß es zu lesen.

Insgesamt ist es ein Buch für jugendliche Leseratten.

Julian D., 6b: "Krasshüpfer" von Simon van der Geest

Julian D., 6b:

Ich finde, dass allein schon der Titel „Krasshüpfer“ des Jugendbuches von Simon van der Geest sehr aussagekräftig ist, da er sich aus „Grashüpfer“ und „krass“, wie dieses Buch für mich auch ist, zusammengesetzt ist.

Es ist ein sehr fesselndes Buch, weil es von einem geheimen Keller erzählt, von dem nur der Erzähler Hidde und sein ihm verhasster Bruder Jeppe wissen. Hier beginnt ein unerbittlicher Krieg zwischen den beiden Brüdern um den geheimen Keller, was ich sehr spannend finde, wenn man weiß, dass sich in diesem Keller etwas sehr Tragisches ereignet hat. Ich finde auch gut, dass das Geheimnis um den Keller immer wieder gut aufgegriffen wird, aber erst ganz zum Schluss komplett gelöst wird. In diesem Buch zeigt sich meiner Meinung nach, dass es schlecht ist, ein Geheimnis für sich zu behalten und zu schweigen. Gut gelöst ist auch die Hauptperson Hidde, die als Erzähler in diesem Buch eine sehr wichtige Rolle übernimmt.

Einzigartig ist außerdem, dass der Roman in Tagebuchform geschrieben ist und der Erzähler Hidde den Leser persönlich über sein Tagebuch anspricht. Somit fühlt es sich an, als wäre man mitten im Geschehen, was vom Autor wiederum sehr gut gelöst worden ist.

Allgemein ist es für mich ein interessantes und spannendes Buch über Freundschaft, Rivalität zwischen Geschwistern und außergewöhnliche Insekten. Ich kann das Buch wirklich nur weiterempfehlen, denn es ist auch für ältere Kinder und Insektenliebhaber sicher inspirierend und lesenswert.

Paula O., 6b: "Ich, Tessa und das Erbsengeheimnis" von

Paula O., 6b:

Inhalt: Pauls sehnlichster Wunsch ist es, später Detektiv zu werden, deshalb übt er, wann und wo immer er kann, so auch an diesem Tag. Er beobachtet das Haus gegenüber, welches leer steht, weil die Bewohner der restlichen Straße uninteressant sind. Dann passiert etwas, mit dem keiner mehr gerechnet hat, es zieht jemand in die Hausnummer 13 ein, und zwar ein Mädchen, deren Name er noch nicht kennt, und ihr Vater. Schnell merkt Paul, dass er sich in das Mädchen namens Tessa verliebt hat, doch ihm fallen nach und nach auch die merkwürdigen Angewohnheiten von Tessa auf, wie zum Beispiel das Meiden von Kopfsteinpflaster, das „Rumgehopse“ auf der Straße, um Rillen auszuweichen, das Zählen von Essen und anderen Sachen und das ständige Kontrollieren der Schulsachen. Diese Angewohnheiten findet Paul zuerst witzig, aber komisch, doch allmählich freunden sich Tessa und er immer mehr an, bis Tessa ihm schließlich von ihren Ticks erzählt und ihm erklärt, wie es dazu kam, dass sie die sogenannten Zwangsstörungen bekam. Paul behandelt Tessa trotz ihrer Ticks wie ein normales Mädchen, sie gehen gemeinsam Pauls Leidenschaft dem Observieren nach, und es scheint, als hätte Tessa sich mittlerweile auch etwas in ihn verliebt.

Bewertung: Ich finde das Buch interessant und witzig, aber irgendwie auch traurig und berührend, weil man sieht wie Menschen mit Störungen, Krankheiten umgehen. Auch sehe ich Tessa als kleine Heldin, weil sie so gut mit ihren Ticks umgeht und sogar versucht sich die Zwangshandlungen abzutrainieren. Besonders berührt hat mich, wie toll Paul mit Tessas Krankheit umgegangen ist, da man ja heutzutage sieht, wie abweisend manche Menschen mit Leuten, die eine Krankheit haben, umgehen. Das Buch lässt sich gut lesen, die Illustrationen sind sehr schön, gut finde ich auch, dass die Notizen oder Einträge, die sich Paul macht, auch im Buch vorhanden sind. Ich finde das Buch ansprechend, und sehr empfehlenswert. Einladend das Buch zu lesen sind auf jeden Fall das Cover und der Titel, da der Titel sehr geheimnisvoll wirkt. Außerdem erfährt man nicht gleich in den ersten Kapiteln, was es mit dem Erbsengeheimnis auf sich hat. Das Buch ist nur zu empfehlen!!!!!!

Julian E., 6d: "Momo" von Michael Ende

Julian E., 6d:

Das Buch heißt „Momo“ und ist ein sehr schöner und spannender Märchen-Roman des Autors Michael Ende.

In der Geschichte klauen graue Herren den Menschen ihre Zeit, sodass sie keine Zeit mehr für ihre Freunde und Freizeitbeschäftigungen haben. Das betrifft auch die besten Freunde von Momo. Daher hat Momo eine Zeit lang keine Freunde mehr, mit denen sie spielen oder sprechen kann. Jetzt liegt es in Momos Hand, die Menschen zu befreien und die Zeitdiebe zu vernichten.

Ich finde der Autor erzählt den Roman sehr anschaulich und spannend, indem er auch immer wieder märchenhafte Elemente, wie z. B. die Schildkröte, die eine halbe Stunde in die Zukunft sehen kann, einbaut. Man kann sich auch das Geschehen und die Umgebung der Handlung sehr gut vorstellen, da die Erzählung in verschiedene, nicht zu lange Kapitel aufgeteilt ist. Die Geschichte ist für Kinder in meinem Alter sehr verständlich, da sie eigentlich nur wenige unbekannte Wörter enthält. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, weil ich Geschichten, die Wahres und gleichzeitig auch etwas Märchenhaftes beinhalten, sehr schön finde.

Das Buch „Momo“ ist für alle Kinder, die fantasievolle und spannende Geschichten gerne lesen, sehr empfehlenswert. Der Roman zeigt, dass man auch ohne viel Geld und Besitz ein schönes und glückliches Leben führen kann, und dass es sehr wichtig ist, sich Zeit zum Zuhören und für seine Freunde zu nehmen.

Paula S., 6d: "Ein Baum Voller Geheimnisse" von Natalie Standiford

Paula S., 6d:

Das Buch „Ein Baum voller Geheimnisse“, ist ein Abenteuerbuch, das von Natalie Standiford geschrieben ist.  Es erzählt vor allem über das 10-jährige Mädchen Minty Fresh. Besonders wichtig für Minty sind  ihre besten Freunde  Paz A. Punch, die wie Minty auch Rollerderbyfan ist, und der Junge Raymond, der alleine in einem Haus wohnt.

Während Minty immer wieder Zettel mit Geheimnissen in einem Astloch in einem altem Baum findet und diese dann Raymond bringt, der die  Geheimnisse dann in einem Buch unter die dazugehörigen Bilder der Leute im Viertel klebt, hat Paz ständig Pech Zum Beispiel bekommt sie einen furchtbar juckenden Ausschlag oder starke Kopfschmerzen. Als ob sie jemand verflucht hätte. Minty muss nun unbedingt herausbekommen, wer Paz  verwünscht hat, um ihre beste Freundin zu retten. Allerdings ist das nicht so einfach, denn um dies herauszufinden, müssen sie und ihr Freund Raymond der ganzen Nachbarschaft hinterherspionieren.

Ich persönlich fand das Buch mit 36 Kapiteln, die aber nicht so lang sind, sehr schön und spannend, weil die Figuren immer versuchen, die Geheimnisse zuzuordnen und dabei viele spannende, gruslige, und auch traurige Abenteuer erleben. Dabei kann man sich gut in die Figuren hineinversetzen. So kann ich diesen Roman sogar Jugendliche empfehlen, die nicht so gerne lesen, denn dieses Buch überzeugt wirklich jeden, da alle möglichen Figuren mit verschiedenen Charakteren vorkommen und alle ihre Stimmungen und Gefühle ändern!

Roxane P., 6d: "Charlie Bone Magische Schwert" von Jenny Nimmo

Roxane P., 6d:

Jenny Nimmo ist die Autorin des Fantasy-Buches ,,Charlie Bone und das magische Schwert“, das von dem Jungen Charlie handelt, der immerzu in Schwierigkeiten gerät. So wie auch einige andere Kinder geht er auf eine spezielle Schule für Kinder mit besonderen Fähigkeiten, nämlich auf die Bloor-Akademie. Dort lernt man, wie man mit seinen Fähigkeiten am besten umgeht. Doch da ist auch noch Dagobert, der Junge aus dem Meer, der die Gabe hat, Menschen zu ertränken. Charlie und seine Freunde ahnen nichts Gutes, und als dann auch noch Charlies Freund Asa spurlos verschwindet und sich der rote Ritter ein Schwert schmieden lässt, das ihn unbesiegbar macht, weiß Charlie nicht, was der rote Ritter damit vorhat - Gutes oder Böses?

Ich finde das Buch sehr gut, weil es spannend erzählt ist und man es daher gut lesen kann. Die Geschichte zeigt, dass man sich auch in schwierigen Situationen immer auf seine Freunde verlassen kann. Obwohl es auch etwas verwirrend geschrieben ist, da die Handlungen abrupt wechseln, und mich Ritter und Schwerte eigentlich nicht interessieren, ist es ein fesselndes Buch.

Mir hat das Buch gefallen, weil es die Autorin spannend geschrieben hat und man sich gut in die Personen hineinversetzen kann.

Daher kann ich ,,Charlie Bone und das magische Schwert“ allen empfehlen, die gerne aufregende und lustige Geschichten lesen.

Titus H., 6d: "Die Kinder des Dschinn - Das Dunkle Erbe der Inka" von P.B. Kerr

Titus H., 6d:

In diesem Buch geht es darum, dass die beiden Dschinn-Zwillinge John und Philippa den Kopf des Pizarro finden, welcher ihnen aber wieder entwendet wird. Nachdem sie herausfinden, warum sie wieder in den Dschungel von Brasilien reisen müssen, wird auch noch der Vater der beiden entführt.

Mir gefällt das Buch ,,Die Kinder des Dschinn – Das dunkle Erbe der Inka“ nicht so gut , da nur wenig Spannung erzeugt wird und es sehr verwirrend und langatmig geschrieben ist. Beispielsweise wird nirgends darauf eingegangen, warum die Hauptfiguren der Geschichte „Kinder des Dschinn“ genannt werden. Auch taucht in der Geschichte ein „blauer Dschinn“ auf, ohne dass erklärt wird, warum er so genannt wird oder welche Charaktereigenschaften er hat. Die Entführung des Vaters wird auch lange nicht aufgelöst und erzeugt wenig Spannung.

Da ich mit dem fünften Band begonnen habe, sind einige Zusammenhänge unklar. Manche Stellen musste ich mehrmals lesen, um den Inhalt überhaupt zu verstehen. Da mir dieser Teil nicht wirklich gefällt, werde ich die anderen Bände nicht mehr lesen.

Jannick L., 6d: "Drachenreiter" von Cornelia Funke

Jannick L., 6d:

Zum Inhalt:
Eine abenteuerliche Reise liegt vor Lung, dem silbernen Drachen, und seinen Begleitern, dem Koboldmädchen Schwefelfell und dem Waisenjungen Ben. Sie sind auf der Suche nach dem „Saum des Himmels“ irgendwo zwischen den Gipfeln des Himalaya soll die ursprüngliche Heimat der Drachen liegen. Doch der goldene Drache „Nesselbrand“, macht Jagd auf sie und ist ihnen immer auf der Spur.

Meine Meinung:
Bereits 1997 schrieb Cornelia Funke diesen Jugendroman, der sich um verschiedene Fabelwesen dreht, die sich mit unserer realen Welt verweben. Dabei geht es vor allem um Mut, Vertrauen, Freundschaft und Neugier.

Es ist eine, wie ich finde, tolle Geschichte, die zum zeigt, wie sich der Mensch ausbreitet und anderen Lebensarten ihre Heimat und ihren Raum zum Leben raubt. Verschiedene Wesen, alle aus einem anderen Antrieb heraus, finden zusammen (Menschen, Kobolde, Mäuse, Drachen), um gemeinsam einem Ziel zu folgen, der Suche nach dem Saum des Himmels.

Was mir dabei besonders gut gefällt ist, dass Cornelia Funke hier etwas macht, was schwer ist. Sie verpackt menschliche Werte in eine Geschichte und gibt den Kindern und der Jugend somit etwas, nachdem sie sich richten können. Es geht darum mutig zu sein, loyal, zu Freunden zu halten, Entscheidungen zu treffen und die Konsequenzen zu tragen.

Die Charaktere wachsen im Romanverlauf zusammen und agieren als eine Einheit. Die Freunde erkennen, dass sie gemeinsam stärker sind.

Der Schreibstil ist dem Alter des Zielpublikums (ab 10 Jahre) angepasst und lässt sich gut und flüssig lesen. Die Handlung ist unterhaltsam und lädt zum Mitfiebern ein. Die Kapitel sind, ebenso wie der Satzaufbau kurzgehalten. Die Situationen werden auch mit vielen Eigenschaftswörtern gut beschrieben.

Fazit:
Ein tolles Kinder- und Jugendbuch, am besten geeignet für das Alter zwischen 10 und 14 Jahren. In der schönen und phantasievollen Geschichte, werden grundlegende Werte vermittelt und Kinder darin bestärkt, ihren eigenen Weg zu gehen. Durch den anschaulichen Schreibstil hat man das Gefühl hautnah am Geschehen zu sein und es fällt leicht sich den Charakteren verbunden zu fühlen. Durch Werte wie Mut, Freundschaft und Vertrauen werden die Leser angeregt, diese selbst in Ihrem Alltag umzusetzen. Ich empfinde die Geschichte als sehr wertvoll und würde sie jederzeit wieder lesen.

Franziska F., 6d: "Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt" von Nicola Yoon

Franziska F., 6d:

Inhalt:

In dem Buch geht es um ein 17-jähriges Mädchen namens Madeline, die an einer seltenen Immunkrankheit leidet und aus diesem Grund das Haus noch nie verlassen hat. Doch wegen des Nachbarjungen Olly, der vor kurzem nebenan einzog, hat Madeline vor, die Welt außerhalb ihres „weißen Zimmers“, zu entdecken. Allerdings ist ihr bewusst, dass sie mit dieser Aktion ihr Leben riskiert …….

Meinung:

Das Buch „Du neben mir“ ist ein sehr emotionales Buch. Schon das bunte und abwechslungsreiche Cover des Buches ist sehr ansprechend und macht neugierig das Buch zu lesen. Ebenfalls ist der Schreibstil der Autorin sehr angenehm zu lesen. Mir gefällt es auch, dass sie immer wieder Skizzen und Bilder ins Buch einbaut, denn das macht das Lesen leichter und anschaulicher.

Die Beziehung zwischen Madeline und Olly ist am Anfang noch nicht so sehr ausgeprägt, aber entwickelt sich im Laufe des Buches immer stärker. Für Olly ist es eine schwierige Situation, wie er mit der Krankheit von Madeline umgehen soll. Ich finde es aber gut, dass er Madeline nicht bemitleidet, sondern sie wie jeden anderen Menschen behandelt. Auch Madeline genießt ihr Leben und versucht trotz der Krankheit das Beste daraus zu machen.

Die Autorin hat eine sehr gefühlvolle und aufregende Geschichte geschrieben, die auch real sein kann. Damit zieht sie ihre Leser in einen ewigen Bann.

Fazit:

Mit dem Buch „Du neben mir“ hat die Autorin Nicola Yoon ein wirklich spannendes Jugendbuch geschrieben. Mir hat besonders gefallen, wie Madeline ihre „Krankheit“ überwunden hat und ins wirkliche Leben zurückfand. Ich kann das Buch allen Jugendlichen empfehlen, die gerne mal eine gefühlvollere Geschichte lesen wollen.

Alina M., 6d: "Hilfe Ich Habe Meine Lehrerin Geschrumpft" von Sabine Ludwig

Alina M., 6d:

Inhalt:

Felix ist mit seiner Mutter in eine andere Stadt gezogen, wo er dann auch auf die Schule geht. Sein Vater, welcher Streit mit Felix‘ Mutter hat, ist hinterher gezogen, um seinen Sohn so oft wie mögich zu sehen.

Auf der neuen Schule hat er nur Ella, das Mädchen das neben ihm sitzt und immer Nudeln isst, als Freundin. Er bemerkt schnell, dass er seine Mathe-Lehrerin nicht ausstehen kann. Als sie dann einen Test in der letzten Stunde vor den Ferien bekommen und Felix eine 6 hat, wird er noch wütender auf seine Lehrerin. Denn er hat 3 Aufgaben richtig und hat trotzdem eine 6. Obendrauf  muss er dann auch noch die Tafel wischen und als er dann auch noch ausversehen eine Beleidigung laut sagt, wird Frau Schmidt-Gössenwein noch ernster und schaut Felix böse an. Dieser nutzt den Rat seiner Mutter und stellt sich seine Lehrerin klein vor. Als er aber danach die Augen öffnet, ist seine Vorstellung eingetreten. Er hat seine Lehrerin geschrumpft und daraufhin muss er sie auch noch mit nach Hause nehmen und ist gezwungen oft zu lügen, was ihm so gar nicht gefällt. Wird Felix es schaffen, seine Lehrerin wieder zurückzuverwandeln?

Inhalt:

Ich finde das Buch sehr spannend und lustig Buch, weil der Inhalt von der Autorin, die auch Erlebnisse aus ihrer Kindheit mit eingebaut hat, gut beschrieben worden ist und man sich die Ereignisse so besser vorstellen kann. Das Buch zeigt, dass jeder Mensch eine gute Seite hat und auch jeder verletzlich ist. Das Buch ist gut für Leser, die gerne über lustige und abenteuerreiche Probleme in der Schule lesen. Insgesamt ist es ein lustiges und spannendes Buch, das ich sehr weiterempfehle.

Regina B., 6d: "Der Hummelreiter Friedrich Löwenmaul" von Verena Reinhardt

Regina B., 6d:

Das Buch „Der Hummelreiter Friedrich Löwenmaul“ von Verena Reinhardt erzählt in knapp 500 Seiten von Friedrich Löwenmaul, Nachfahre einer berühmten Familie von Hummelreitern. Genau das macht ihn aber für die Königin des fernen Landes interessant und sie schickt kurzerhand einen ihrer Bediensteten, die Hummel Hieronymus Brumsel, zu ihm, um ihn nach Skarnland zu entführen. Ab dort kommt auf Friedrich und Brumsel ein Abenteuer nach dem anderen zu, sie sollen den Norden des Landes ausspionieren und eine Verschwörung sabotieren. Doch eines Tages bemerken Friedrich und Brumsel, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht, und sie nicht mehr viel Zeit haben, um das ganze Land vor großen Unheil zu bewahren...

Man muss wohl schon ein etwas geduldiger Leser sein, um dieses Buch zu lesen, da es immerhin 500 Seiten hat. Trotz der Länge ist es Verena Reinhardt gelungen, die Geschichte über fast das ganze Buch lang spannend zu halten, auch wenn es einige Ausnahmen gibt. Außerdem beinhaltet das Buch viele, sehr unerwartete Wendungen, sodass man nie weiß, was als Nächstes passiert, jedoch wirkt das Buch gegen Ende etwas überladen, da viele wichtige Ereignisse nicht genau genug beschrieben sind und es endet plötzlich, sodass man, um das Ende richtig nachvollziehen zu können, dies wohlmöglich auch öfter durchlesen muss.

Fazit:

Mit „Der Hummelreiter Friedrich Löwenmaul“ hat Verena Reinhardt eine eher selten gesehene Idee,  einer Welt, in der Insekten und Menschen miteinander sprechen können, umgesetzt. Die Geschichte wird durch viele überraschende Wendungen am Leben gehalten, auch wenn es an manchen Stellen etwas verwirrend sein kann. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die gerne exotische Geschichten lesen.

Lukas B., 6d: "Keeper" von Mal Peet

Lukas B., 6d:

Bei diesem Buch handelt es sich um eine frei erfundene Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Der weltbeste Torwart El Gato schildert seinem Freund und Journalisten Paul sein Leben. Es beginnt mit der Kindheit des Fußballers, die er in einem armen und kleinem Dorf in Südamerika verbringt und endet mit seiner glänzenden Weltfußballerkarriere.

Ich finde das Buch sehr interessant, da man neben der Hauptgeschichte (Leben von El Gato) auch vieles über den Regenwald, das Abholzen des Regenwaldes sowie seine Gefahren erfährt. Die Sprache in dem Buch „Keeper“ ist unkompliziert gewählt. Dadurch können Kinder ab ca.10 Jahren und Erwachsene das Buch leicht lesen.

Kurz und knapp finde ich das Buch „Keeper“ sehr interessant und schön. Es schneidet mehrere Themen an. Ich empfehle das Buch den Lesern, die sich insbesondere für Fußball und spannende Geschichten interessieren.

Miriam R., 6d: "Küss mich, Zwilling!" von AVI und Rachel Vail

Miriam R., 6d:

Bei dem Jugendbuch handelt es sich um eine lustige „Verwicklungsgeschichte“.

Die Hauptfiguren des Romans heißen Meg und Edward. Sie sind zwar Zwillinge, aber völlig unterschiedlich. Sie besuchen sogar unterschiedliche Schulen. Während Meg an ihrer neuen Schule unbedingt zu den Beliebtesten zählen möchte, schmiedet Edward einen Plan, um ihr einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Edward belauscht ein Telefonat zwischen seiner Schwester und deren Freundin Kimberly. Er erfährt dadurch, dass Meg ihn als musikalisches Genie, welches auch noch in einer Band spielt, darstellt. Diese Lüge klärt Edward, als er mit Kimberly telefoniert, nicht auf, sondern „spinnt“ diese Geschichte noch weiter. Dies führt zu vielen weiteren Verwicklungen, die auf Kimberlys Party ihren Höhepunkt erreichen.

Mir gefällt die Geschichte sehr gut, weil Meg zum Schluss zu ihrem Bruder, so wie er ist, steht und sogar ein bisschen stolz auf ihn ist und sich nicht mehr irgendwelche positiven Eigenschaften für ihren Phantasiebruder ausdenkt. Ich finde die Geschichte sehr amüsant zu lesen, da sich aus der ersten Notlüge immer mehr Verstrickungen entwickeln.

Ich finde den Sprachstil für ein Jugendbuch sehr altersgerecht. Die wörtlichen Reden und Gedanken der Zwillinge sind stets in Jugendsprache verfasst. Diese Sprache macht das Buch sehr lebendig und leicht zu lesen.

Die Thematik, die das Buch behandelt, dass man seine Geschwister doof findet oder ihnen eins auswischen möchte, ist bestimmt Heranwachsenden bekannt. Wenn man sich mit den Hauptfiguren Meg und Edward beim Lesen identifiziert, merkt man, dass man mit diesen Gefühlen nicht alleine ist. Außerdem finde ich gut, dass sich die Zwillinge am Schluss gut verstehen und nicht mehr ausdiskutieren, wer welche Fehler gemacht hat.

Mit dem Buch „Küss mich, Zwilling“ ist Avi & Rachel Vail eine sehr unterhaltsame und witzig geschriebene Geschichte gelungen. Die ständigen weiterführenden Verwicklungen fesseln den Leser und sehnen eine

 Auflösung herbei. Als heitere Jugendliteratur ist das Buch für junge Leser sehr empfehlenswert.

Gabriel H., 6d: "Locke stürmt los" von Uli Potofski

Gabriel H., 6d:

Im Buch „Locke stürmt los“ vom Sportmoderator Ulli Potofski geht es um einen Jungen, der versucht in die U15 Nationalmannschaft zu kommen. Jedoch stellt ihm sein Konkurrent eine unsportliche Falle. Der Autor schrieb das Buch zur WM 2006 in Deutschland und es ist ein offizielles Lizenzprodukt zur FIFA WM 2006.

Der Autor hat es mit seinem jugendlichen Schreibstil und der Spannung, die zu jedem Zeitpunkt vorhanden ist, geschafft, mich vom Buch zu überzeugen. Allerdings sind kleine Rechtschreibfehler enthalten und manchmal wird die Zeit unlogisch beschrieben.

Jeder Fußballfan sollte dieses Buch gelesen haben. Jedoch ist es auch für Menschen ohne fußballerische Vorkenntnisse geeignet, denn Fachbegriffe sind verständlich erklärt.

"Pudding P.auli rührt um - Eine Detektivgeschichte" von Christine Nöstlinger

Die Autorin Christine Nöstlinger erzählt in ihrem Buch eine unterhaltsame und spannende Geschichte zweier Freunde, die einen Kriminalfall lösen. Paul Pistulka, von seinen Freunden Pudding Pauli genannt, und seine  Freundin Rosi bilden ein unschlagbares Team. Der elfjährige Pauli droht seiner Mutter zu seinem Papa zu ziehen und muss daraufhin nicht mehr in den Hort. Er entdeckt mittags zu Hause seine Leidenschaft fürs Kochen und versorgt seine beste Freundin Rosi mit Mittagessen und Pausenbroten. Dafür löst die gleichaltrige Rosi für Pauli seine ungeliebten Mathe-Hausaufgaben. Als in ihrer Klasse jedoch ein goldener Herzanhänger einer Mitschülerin verschwindet, sind die beiden Kinder auch noch mit dem Lösen dieses Kriminalfalls beschäftigt. Den wahren Täter zu finden, entpuppt sich als kniffelige und gar nicht so leicht lösbare Aufgabe.

Mir gefällt die Mischung aus Kochbuch und Krimigeschichte. Die Idee für dieses Buch finde ich super, da viele Kinder in der heutigen Zeit nicht mehr zuhause kochen lernen. In jedem Kapitel gibt es ein neues Rezept und auch die Spannung steigt und steigt, wer nun der wahre Täter des Diebstahls ist. Alle Kapitel sind sehr verständlich und altersgerecht geschrieben. Ich hatte bei diesem Buch viel Freude am Lesen. Da Kochen selbst meine große Leidenschaft ist, war dieses Buch für mich ein Volltreffer.

Dies ist ein Buch mit zahlreichen Rezepten und schönen Bildern, das sich zum Vorlesen und Selberlesen ab etwa 10 Jahren eignet. Eine  spannende und lustige Geschichte entspinnt sich hier mit vielen österreichischen Begriffen und Rezepten, die Lust aufs Nachkochen machen.

Tobias S., 6d: "Die Rote Zora und ihre Bande" von Kurt Held

Tobias S., 6d:

Der zwölfjährige Branko verliert seine Mutter und sein Zuhause. Bald verdächtigt man ihn des Diebstahls und sperrt ihn ein. Doch Zora, das Mädchen mit den roten Haaren, befreit ihn. Sie nimmt ihn in ihrer Bande auf, die in einer alten Burg haust. Gemeinsam schlagen sich die Kinder durchs Leben, genießen die Freiheit und halten auch in Hunger und Not fest zusammen. Nichts kann ihrer Kameradschaft ein Ende setzen – bis die Bürger des Küstenstädtchens sich dazu entschließen, dem wilden Treiben ein Ende zu setzen und Zora und Ihre Bande hinter Gitter zu bringen…

Ich empfehle das Buch, da es sehr spannend ist. Durch anschauliche Beschreibungen kann man sich das Geschehen sehr gut vorstellen. Es ist sogar auch etwas für Jungen, da es nicht wie im Titel nur ein Mädchen als Hauptperson gibt, sondern zusätzlich auch noch einen Jungen. Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Buch sehr zufrieden und empfehle es zum Lesen weiter.

Sebastian S., 6d: "Schere, Stein, Papier - Sophies Geschichte" von Patricia MacLachlan

Sebastian S., 6d:

Das Buch „Schere, Stein, Papier“ ist eine Trauergeschichte, die im Jahre 2000 von Patricia MacLachlan geschrieben wurde. Es geht um Larkin und ihre Familie, die ein Findelkind aufnehmen. Die Angst wird im Laufe der Geschichte immer größer, dass die kleine Sophie von ihrer wahren Mutter abgeholt wird.

Dieses Buch ist sehr fesselnd. Ich muss die Autorin wirklich loben, da die Spannung den Leser förmlich zerreißt. Man kann sich in diese Geschichte gut hineinversetzen, sie ist rührend und bringt einen zum Weinen. Lediglich übertrieben finde ich, dass Larkins leiblicher Bruder bei der Geburt starb und ihre Familie dem Jungen erst am Ende der Geschichte, das 13 Jahre später spielt, einen Namen gab.

>> „Schere, Stein, Papier“ sagte Papa leise. „Sophie hat gelernt. Sie weiß nicht, was es bedeutet, aber sie hat gelernt.“ <<

Dieses Buch ist sehr empfehlenswert für Groß und Klein und für Jungen wie Mädchen.

Benedikt D., 6d: „Die schrecklichsten Müttern der Welt“ von Sabine Ludwig

Benedikt D., 6d: „Die schrecklichsten Müttern der Welt“ von Sabine Ludwig

In dem Buch „Die schrecklichsten Mütter der Welt“, geht es um drei Kinder namens Bruno, Emily und Sophia, die glauben die schrecklichsten Mütter der Welt zu haben. Deshalb füllen sie einen Fragebogen aus, in dem sie schreiben was sie an ihren Müttern so schrecklich finden. Als die Kinder von der Schule zurückkommen, können sie ihr Glück kaum fassen, denn sie haben jetzt jeder eine Ersatzmutter, die sich Tante Anna nennt. Obwohl die Ersatzmütter nie schimpfen und nur Lieblingsspeisen kochen, merken die Kinder bald, dass etwas nicht stimmt.

Mir hat an dem Buch gut gefallen, dass die Hauptpersonen in meinem Alter sind. Besonders mit Bruno konnte ich mich gut identifizieren. Die schönste Stelle im Buch ist die Szene am Schluss. Hier kann man einfach nicht aufhören  zu lesen, weil sie so spannend ist.

Das Thema „schreckliche Mütter“, das im Buch behandelt wird, beschäftigt mich zu Hause auch. Die Beschreibung der Mütter und das, was die Kinder an ihren Müttern nervt, sind realitätsnah und nachfühlbar. Ich denke, dass es aber im Alltag normal ist, wenn sich die Mütter um ihre Kinder Gedanken machen und ihnen etwas beibringen wollen. Normalerweise liebt jede Mama ihr Kind und tut alles dafür, dass es ihm gut geht. Eine wirklich schreckliche Mutter kümmert sich nicht um ihr Kind und misshandelt es. Eine Mutter, die alles erlaubt, ist nicht immer gleich eine gute Mutter.

Mit dem Buch „Die schrecklichsten Mütter der Welt“ hat Sabine Ludwig für mich ein Buch geschrieben, mit einer witzigen Idee und einem Thema, das alle Jugendlichen in meinem Alter verfolgt. Insgesamt war mir der Anfang zu langweilig geschrieben, aber mit der Zeit wurde es immer besser und am Ende war es richtig spannend.

Ich empfehle das Buch weiter, weil ich finde, dass es eine außergewöhnliche und witzige Handlung hat.

Franziska M., 6d: „Taubenjagd“ von Jerry Spinelli

Franziska M., 6d: „Taubenjagd“ von Jerry Spinelli

Taubenjagd ist ein spannendes und zugleich trauriges Kinder- und Jugendbuch des bekannten Autors Jerry Spinelli, geboren 1941.

Die Hauptperson ist ein Junge namens Palmer, für den ein lang ersehnter Wunsch, an seinem neunten Geburtstag in Erfüllung geht: Palmer wird in einer Jungenbande aufgenommen. Mit seinen neuen Freunden zieht er jetzt regelmäßig um die Häuser und ärgert ständig seine gute alte Freundin Dorothy. Vor seinem zehnten Geburtstag hat er jedoch etwas Angst und ein ungutes Gefühl. Es gibt einen Feiertag mit Volksfest in der amerikanischen Kleinstadt Waymer. An diesem Tag werden Tauben geschossen und ihnen wird der Hals umgedreht. Während seine Freunde dem Tag entgegenfiebern, wird Palmers Angst immer größer, denn er mochte Tauben schon immer. Er bekommt sogar täglich Besuch von einer, die er Picker nennt. Doch Palmer möchte nicht zum Außenseiter werden, weswegen er sich seiner treuen Freundin Dorothy anvertraut. Dorothy wird ihm helfen die richtige Entscheidung zu treffen.

Die Frage die ich mir stelle ist, ob es wirklich notwendig ist, dass Tiere unnötig getötet werden müssen. Diese Menschen, die so etwas machen, sollten sich in die Lage der Tiere versetzen, welche Angst und Panik sie haben. Dieses Thema, das vielen Jugendlichen sicher nahe geht, wird sehr traurig im Buch umgesetzt.

Taubenjagd ist ein interessantes Kinder -und Jugendbuch. Der Autor Jerry Spinelli spricht in seinem Buch neben der Tierthematik wichtige Themen an, wie Freundschaften, Außenseiter und Cliquen. Ich würde es weiterempfehlen da in diesem Buch gezeigt wird, dass man seiner eigenen Meinung treu bleiben sollte.

„Die wahre Geschichte von Regen und Sturm“ von Ann M. Martin

„Die wahre Geschichte von Regen und Sturm“ von Ann M. Martin

Inhalt:

Das Buch ist ein Abenteuerroman, in dem es im ersten Teil um das Leben von Ruth Howard ihrem Vater Weslehy ihrem Onkel Weldon und ihrem Hund Regen geht. Ruth und ihr Onkel haben eine Vorliebe für Homophone, Regeln und Primzahlen. Ruth glaubt, dass ihre Mutter sie verlassen hat, ob das die Wahrheit ist, erfahren sie erst später. Als Ruth eines Tages im Radio den Wetterbericht hört, erfährt sie, dass ein Hurrikan namens Susan direkt auf dem Weg zur Küste ist. Denn Ruth und ihr Vater leben in der Hud Road in Hatford, New York, USA. Hurrikan Susan wird noch ein paar Problem mit sich bringen.

Die Kritik:

Am Anfang ist das Buch ,,Die wahre Geschichte von Regen und Sturm“ eher langweilig, da es davon handelt wie Ruth ihren Alltag verbringt und es geht um ihre Vorliebe für Homophone, Regeln und Primzahlen. Ab der Mitte find ich das Buch immer interesanter, da durch die Vorfälle des Hurrikans immer mehr Spannung aufgebaut wird. Ich kann mich gut in die Lage von Ruth hineinversetzen, da der Schreibstil sehr verständlich und gut nachvollziehbar geschrieben ist. Ich fand schade, dass im Buch nicht mit Bildern oder Vergleichen gearbeitet wurde.

Fazit:

Das Buch ,,Die wahre Geschichte von Regen und Sturm“, ist, wie ich finde, der Autorin Ann M. Martin sehr gut gelungen. Deshalb kann ich allen Lesern, die gerne Abenteuerromane mögen, sehr ans Herz legen. Die Geschichte ist gut durchdacht, da man manche Handlungen so nicht erwartet hätte.

Sophia S., 6d: "Warrior Cats - In die Wildnis" von Erin Hunter

Sophia S., 6d:

Das Buch „Warrior Cats ab in die Wildnis“ ist eine Fantasy-Geschichte, die von dem Autorenteam Erin Hunter 2008 verfasst wurde.

Es handelt von einem Hauskater namens Sammy, der davon träumt als wilder Kater im Wald zu leben. Als er sich eines Tages zu weit in den Wald hineinwagt, begegnet er Blaustern, der Anführerin des Donner-Clan, die ihn als Schüler aufnimmt und ihm wegen seines roten Fells den Namen Feuerpfote schenkt. Da das Gebiet der vier Clans ziemlich klein ist, kommt es oft zu Kämpfen zwischen ihnen. In einem Kampf gegen den Schatten-Clan muss Feuerpfote all seinen Mut beweisen. Als Geschenk für seine Tapferkeit wird er zum Krieger ernannt und bekommt den Namen Feuerherz. Da erfährt Feuerherz von der Prophezeiung „Nur Feuer kann den Clan retten.“ Und er fängt an sich zu fragen, was das zu bedeuten hat.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, denn es war immer spannend und nie langweilig. Man könnte es bei mir schon fast als Sucht bezeichnen das Buch zu lesen. Allerdings wären die Sprache und Ausdrucksweise noch verbesserungsbedürftig. Deshalb kann ich das Buch „Warrior Cats“ leider erst ab 12 Jahren empfehlen.

Mit dem Buch „Warrior Cats ab in die Wildnis“ hat es Erin Hunter geschafft, ein sehr spannendes und lebendiges Buch für Jung und Alt zu schreiben.

Eine Welt, in welcher Katzen verschiedener Clans zusammenleben, ist eigentlich unvorstellbar, doch von Erin Hunter sehr gut vermittelt worden.

Jula A., 6a: "Die schrecklichsten Mütter der Welt" von Sabine Ludwig

Jula A., 6a:

Inhalt:

Bruno, Sofia, Emily und andere Kinder sind nicht zufrieden mit ihren Müttern. Deshalb melden sie sich bei der Webseite www. schrecklich - muetter.de, wo sie sich über ihre Mütter beschweren.

Walter Wohlfahrt hatte früher eine Spielzeugfabrik auf einer Insel, welche dann aber Pleite ging. Später erstellte er die Website, um schreckliche Mütter in seiner Mütterverbesserungsanstalt zu besseren Mamas zu machen. Damit die Mütter zu ihm kommen, erzählt er jeder Mutter einen anderen Grund, sodass diese sofort freiwillig zu seiner Insel aufbrechen.

Während die Mütter bei Herrn Wohlfahrt sind, kommen zu den Kindern Robotertanten, die aussehen wie echte Menschen und de die den Kindern jeden Wunsch erfüllen. Sie erzählen ihnen, das ihre Mamas auf einer Kur wären. Doch nach und nach kommen einige Kindern den Tanten auf die Schliche und finden heraus, wo sich ihre Mütter aufhalten. Bruno, Sofia und Emily machen sich also auf den Weg zu der Insel…

Bewertung:

Ich finde, dass das Buch „Die schrecklichsten Mütter der Welt“ von Sabine Ludwig sehr spannend und unterhaltsam ist, da man sich in die Kinder so gut hineinversetzen kann. Außerdem finde ich, dass der Titel des Buches gut gewählt ist, weil er noch nicht zu viel verrät, aber doch auf den Kern des Buches hinweist. Insgesamt ist das Buch sehr empfehlenswert, vor allem für Kinder, die ähnlich denken wie Bruno, Sofia und Emily. Denn schließlich finden viele Kinder ihre Eltern manchmal auch schrecklich, vermissen sie aber doch sehr, wenn sie einmal länger weg sind.

Korbinian W., 6a: "Fear Street - Das Geständnis" von R.L. Stine

Korbinian W., 6a:

Inhalt:

In dem Buch geht es um sieben Jugendliche, Josh, April, Dara, Jenny, Ken, Tony und Carly, die zum Skifahren in die Berge in eine Art Luxushütte fahren. Die Hütte gehört Daras und Tonys Eltern. Eigentlich wechseln sich die beiden Familien jedes Wochenende ab, aber Tony und Carly haben die Hütte spontan als Unterkunft ausgewählt. Und eigentlich wäre Dars Familie an der Reihe. Doch die Jugendlichen müssen das Wochenende miteinander überstehen. Die Eltern der beiden Kinder sind nicht da.

An einem Abend spielen die Teenager „Wahrheit oder Pflicht“. April gibt dabei ein Geheimnis preis, das sie schon lange hütet und von dem sie lieber nie erfahren hätte. Sie sah einmal im Urlaub Ken mit einem anderen Mädchen auf Summer Island, aber nach den Ferien waren Jenny und Ken wieder zusammen. April verriet Jenny nie etwas davon.

In einer Nacht will Dara Holz holen gehen und wird am nächsten Tag tot aufgefunden. Doch draußen weht ein Schneesturm, weshalb die Telefonleitung tot ist und die Teenager die Polizei nicht verständigen können. April will abhauen, aber ihr Parka ist verschwunden. Daras Leiche hat ihn an. Und da wird April klar, dass der Anschlag eigentlich ihr galt. Denn der Mörder hätte die beiden leicht verwechseln können, da Dara die Kapuze über dem Kopf hatte…

Bewertung:

Ich finde das Buch, das von einer zerbrochenen Freundschaft und einem Missverständnis handelt, sehr spannend, denn fast jedes Kapitel endet so, dass man danach unbedingt das nächste Kapitel lesen will. Außerdem finde ich gut, dass das Buch realistisch ist, als dass nur Menschen und keine Geister, Monster etc. vorkommen. Das Thema ist für mich verständlich, weil es genauso in der echten Welt passieren könnte und da Jugendliche die Hauptrolle spielen, kann man sich gut in die Story hineinversetzen.

So wie ich den Autor kenne, schreibt er nur Krimis und dieses Buch ist eines der besten, das ich von ihm gelesen habe.

Wer im Alter von 11 bis 15 Jahren gerne Krimis liest, für den ist „Fear Street“ genau das Richtige.